Was hat mir in der Arbeit mit anderen Menschen und in meinem persönlichen Entwicklungsprozeß am meisten geholfen?

Bei mir anfangen

Meistens wäre es einfacher, es würde sich etwas in der Umgebung verändern.

„Es könnte so einfach sein, wenn die anderen sich ein bisschen bewegen würden.“
„Was kann ich dafür, dass mein Partner, mein Kind, mein Mitarbeiter, mein Chef ....“

Vergessen Sie es. So vertraut uns solche Gedanken sind: So kommen Sie nicht weiter.
Arbeiten können Sie zum Glück nur an sich selbst, auch wenn das ihr Umfeld nicht unbeeinflusst lassen wird.

Aber das ist eher ein Nebeneffekt.

Nichts ändern - nur wahrnehmen

Nichts ist leichter als Aktionismus: Ich muss sofort etwas tun!
Nur leider wird sich dadurch langfristig nicht wirklich etwas ändern. Wie viele meiner Vorhaben sind schon nach kurzer Zeit wieder am „inneren Schweinehund“ gescheitert?

Wirklich ungemütlich wird es erst, wenn ich bewusst innehalte und schaue, was mir so viel Energie raubt. Wie geht es mir wirklich? Was genau geschieht, damit ich in diese Situation komme?

Das ist die Basis, um einen anderen Weg zu finden. Jedes Leid hat einen Boden und dahinter kommt etwas Neues.

Aber zuerst braucht es Mut, um hinzuschauen.

Sich selbst vertrauen

Wie oft am Tag zweifle ich, ob das, was ich denke oder sage, richtig ist?
Wie oft versuche ich, unangenehme Aspekte eines Gesprächs zu ignorieren?
Wie oft kommt es vor, dass ich nicht so genau sagen kann, wie es mir eigentlich geht?

Wir sind gewohnt, unserer Wahrnehmung zu misstrauen. Schon als Kinder hören wir „Das hat doch gar nicht wehgetan“.
Doch meine Wahrnehmung spiegelt einen Teil der Wahrheit wieder.

Wir tasten unsere Würde an, wenn wir unsere Wahrnehmung anzweifeln und uns nicht vertrauen.
Meine Wahrnehmung ist nicht die einzig gültige, aber sie ist meine und damit alles, was ich habe.

Ehrlichkeit mit mir selbst

Ein Grund für Unehrlichkeit mir selbst gegenüber ist, dass ich oft in meiner eigenen Vorstellung von der Welt keine Möglichkeit habe, alle meine Facetten zu zulassen und zu akzeptieren.
Besonders die, die ich innerlich als weniger akzeptabel eingestuft habe.
Oft arrangiere ich mich lieber mit meiner unangenehmen, aber vertrauten Situation, um nichts ändern zu müssen.
Auch das ist ok.

Zu einer ehrlichen Auseinandersetzung mit sich selbst gehört auch, seine persönlichen Grenzen wahrzunehmen und wertzuschätzen.

Eigenverantwortung

Die Verantwortung für mich selbst, mein Leben und meine persönliche Entwicklung kann mir niemand abnehmen.

Es geht in der Arbeit mit anderen Menschen darum, neue Perspektiven zu eröffnen, damit neue Handlungsmöglichkeiten entstehen können.

Die Entscheidung, welche Schritte ein Mensch gehen möchte, wie er sein Leben und seine Arbeit gestalten möchte, bleibt immer bei ihm selbst.

Selbst weiterarbeiten

Um nachhaltige Veränderungen zu erzielen, braucht man eine kontinuierliche Arbeit mit sich selbst.
Das bedeutet im Klartext: Wenn Sie etwas ändern möchten, sollten Sie lernen, sich selbst zu coachen.

Das Coaching mit mir funktioniert dann ein bisschen wie Klavierunterricht:
In den Klavierstunden bekommen Sie neue Perspektiven auf ihr Spiel.

Sie können ihre Eindrücke unter einem anderen Scheinwerfer betrachten und bekommen Impulse, aber das Klavierspielen lernen Sie, indem Sie jeden Tag mit sich weiterarbeiten.