Systemisches Coaching

Was ist das Besondere am systemischen Ansatz?

 

Der einzelne Mensch wird dabei grundsätzlich als Teil der Systeme gesehen, in denen er sich bewegt. Er steht nicht isoliert in der Welt, sondern in permanentem Austausch mit seiner Umwelt.

Es wird nicht von eindeutigen Ursache-Wirkungs-Beziehungen zwischen unseren Handlungen und den Reaktionen anderer ausgegangen, sondern stets von Wechselwirkungen. Der Klient wird zu Perspektivwechseln angeregt, die ihm ermöglichen, sich in andere Systemmitglieder hineinzuversetzen und ein besseres Verständnis der Zusammenhänge und der eigenen Rolle zu entwickeln.

Dabei spielen das eigene Weltbild und die oft nicht bewussten, aber handlungsleitenden Glaubenssätze eine große Rolle.

Systemisches Coaching dient dazu, eine Wahrnehmung für sich und seine Systeme zu entwickeln, um dadurch eine größere Freiheit in seinen Entscheidungen zu erhalten und seine Kompetenzen und Handlungsmöglichkeiten zu erweitern. Es fokussiert auf Lösungen, nicht auf Probleme. "Was wäre der nächste substanzielle Schritt, den ich machen kann?"

 

Was haben Coaching und Klavierunterricht gemeinsam?

 

Klavierspielen lernt man nicht im Klavierunterricht, sondern in der Zeit zwischen den Stunden. Die Stunden selbst geben Ideen, Anregungen und Rückmeldungen über die selbst geleistete Arbeit, aber sie können nicht die tägliche Umsetzung im Alltag ersetzen.

Genauso ist es mit Coaching und den Veränderungsprozessen, die es auslöst. Die wirklich wichtige Arbeit wird durch die Klienten selbst in ihrem normalen täglichen Leben geleistet, in der Arbeit, im Privatleben. Auch dafür gibt es in den Coachingstunden konkrete Ideen und Anregungen, die möglichst mühelos sein sollen und in kleinen kontinuierlichen Schritten umgesetzt werden können.

Denn Veränderungsarbeit ist die Gewinnung neuer Perspektiven und die Implementierung neuer Gewohnheiten.

 

Weitere Aspekte der Veränderungsarbeit